Albrech & Cie. Vermögensverwaltung AG Albrech & Cie. Vermögensverwaltung AG · Köln

Albrech & Cie. Vermögensverwaltung AG — Köln

Die Ausgabe zum Mandat

Individuelle Mandate Schritt für Schritt

Ein Verwaltungsmandat ist kein Standardprodukt. Es entsteht aus Zielen, Anlagehorizont und Verpflichtungen eines Vermögens — von der Strategie über die Aufteilung auf Anlageklassen bis zur Auswahl von Wertpapieren und der laufenden Betreuung.

Auf dieser Seite lesen Sie, wie ein solches Mandat bei Albrech & Cie. aufgebaut ist, wo die Grenze zur Beratung verläuft und wann eine Family-Office-Struktur daneben sinnvoll wird.

Breite Straße 161–167 · 50667 Köln · +49 (0)221 92012-500

Hand auf geschlossenen Mandatsordnern im Morgenlicht
Mandatsarbeit beginnt mit der Strategie, nicht mit dem Wertpapier

Von der Strategie zur Aufteilung

Am Anfang steht nicht das Wertpapier, sondern die Strategie. Aus Anlagehorizont, Risikobereitschaft und den Verpflichtungen des Vermögens leitet sich ab, wie es auf Anlageklassen verteilt wird.

Diese Aufteilung, die Asset Allocation, bestimmt den Rahmen für alle späteren Entscheidungen. Ein Mandat mit kurzem Horizont braucht eine andere Struktur als eines, das über Generationen angelegt ist. Bei der individuellen Vermögensverwaltung in Köln wird dieser Rahmen schriftlich festgehalten und vor jeder größeren Veränderung erneut geprüft.

Ziele klären

Horizont, laufende Entnahmen, Verpflichtungen gegenüber Familie oder Stiftung und die Frage, welche Schwankungen tragbar sind.

Horizont · Bedarf

Aufteilung festlegen

Die Asset-Allocation-Strategie verteilt das Vermögen auf Anlageklassen und setzt Bandbreiten, innerhalb derer später gearbeitet wird.

Klassen · Bandbreiten

Mandat oder Beratung

In der Verwaltung setzt das Haus im vereinbarten Rahmen selbst um. In der Beratung erhalten Sie Vorschläge und entscheiden jede Transaktion selbst.

Beratung ansehen

Private Betreuung

Wer wenig Zeit für laufende Entscheidungen hat, wählt häufig das Vermögensverwaltungsmandat. Wer jede Order selbst nachvollziehen möchte, bleibt in der Wertpapierverwaltung mit Beratung.

Zeit · Verantwortung

Aus dem Mandatsalltag

Auswahl, Umsetzung und ehrliche Risiken

Auswahl der Wertpapiere

Innerhalb der vereinbarten Aufteilung werden konkrete Instrumente gewählt: Wertpapiere, Fonds und je nach Mandat weitere Finanzinstrumente. Entscheidend ist die Begründung.

Ein unabhängiger Verwalter ist nicht an das Produktregal einer einzelnen Bank gebunden und muss die Auswahl nachvollziehbar machen. Diese Begründung gehört in die laufende Berichterstattung, nicht in ein Verkaufsgespräch.

Umsetzung und Überwachung

Nach der Auswahl folgt die Umsetzung, danach die laufende Überwachung. Der Rahmen wird geprüft, bevor größere Veränderungen vorgenommen werden. So verschiebt keine einzelne Marktbewegung die Grundausrichtung.

Ein Mandat, das nur bei außergewöhnlichen Ereignissen angefasst wird, ist nicht automatisch schlechter als eines mit häufigen Anpassungen. Entscheidend ist, ob jede Anpassung begründet ist.

Risiken offen ansprechen

Wertpapieranlagen tragen Risiken, und ein seriöser Verwalter benennt sie, statt sie zu relativieren. Kurse können fallen, Erträge sind nicht garantiert. Die Aufgabe der Verwaltung ist nicht, Risiken auszuschließen, sondern sie im Verhältnis zu den Zielen des Mandats zu steuern. Fragen Sie im Gespräch, welche Verluste in Ihrer Situation tragbar wären, bevor über Erträge gesprochen wird.

Ruhiges Büro im ersten Morgenlicht mit halb geöffneten Jalousien

Ruhige Umsetzung schlägt Hektik: Der Rahmen trägt, die Begründung entscheidet.

Regulierung, Kosten und Sicherheit

03 — Struktur & Nachfolge

Nachfolge und Struktur als Teil der Anlage

Vermögensverwaltung endet dort, wo rechtliche und steuerliche Fragen beginnen. Bei Unternehmerfamilien stehen Nachfolgefragen irgendwann im Raum, und die Anlage muss dazu passen.

Rheinufer in Köln im Winternebel mit Steinbrüstung im Vordergrund

Langfristig denken wie der Strom: Horizonte über Generationen, Struktur vor Produkt.

Strategie folgt Struktur

Die Strategie folgt der Struktur, nicht umgekehrt. Zur Einordnung beschreibt die HypoVereinsbank Family Offices als spezialisierte Einheiten für große Privatvermögen und nennt Vermögensstrukturierung, strategische Asset-Allokation und Nachfolgeplanung. Auch Immobilien- und Beteiligungsmanagement gehören dazu.

Wo Fondsadvisory ansetzt

Nicht jedes Mandat betrifft nur ein einzelnes Depot. Zur Einordnung: Die Martagon Family Office AG verbindet eine BaFin-Erlaubnis als Finanzportfolioverwalter mit individueller Verwaltung von Finanzvermögen und zusätzlich Fondsadvisory im Rahmen von Investmentfonds.

Diese Trennung ist relevant, weil Verwaltung und Beratung an Fonds unterschiedliche Pflichten auslösen. Wer ein Mandat prüft, sollte fragen, welche Tätigkeit konkret übernommen wird.

Wann ein Family Office sinnvoll wird

Ein Family Office wird relevant, wenn Struktur, Nachfolge und die Koordination mehrerer Berater zusammenkommen. UBS bietet in Deutschland Family-Office-Beratung für Single- und Multi-Family-Office-Strukturen an und thematisiert Strategieentwicklung, Aufgabenabgrenzung und Standortfragen.

Brehmer & Cie. in Frankfurt nennt Vermögensverwaltungsmandate ab 3 Millionen Euro Anlagevolumen. Ob ein einzelnes Mandat genügt oder eine umfassendere Struktur nötig ist, klärt das Erstgespräch in Köln.

Gefaltete Zeitung und geschlossene Dokumentenmappe auf mattem Tisch

Die Strategie folgt der Struktur, nicht umgekehrt — erst Ziele und Verpflichtungen, dann die Aufteilung.

A — Unterlagen

Unterlagen und Start

Für ein belastbares Mandat hilft eine geordnete Ausgangslage: aktuelle Depotauszüge, eine Übersicht bestehender Beteiligungen und Immobilien sowie Informationen zu laufenden Verpflichtungen. Bei Unternehmerfamilien sind zudem Gesellschaftsverträge und bestehende Nachfolgeregelungen relevant.

Diese Unterlagen dienen der Einordnung, nicht der Bewertung Ihrer Person. Wer im ersten Termin noch nichts vorlegen möchte, kann das Gespräch trotzdem führen — das Kölner Büro strukturiert den Einstieg in ruhigen Schritten.

B — Kosten

Kosten transparent machen

Kosten wirken über lange Zeiträume und sind deshalb ein zentraler Punkt. Ein regulierter Anbieter muss offenlegen, welche Vergütung für die Verwaltung anfällt und welche Kosten im Produkt selbst entstehen.

Fragen Sie nach der Gesamtbelastung, nicht nur nach der Verwaltungsgebühr. Diese Frage ist legitim und gehört in jedes Erstgespräch — sie schafft Vergleichbarkeit zwischen Mandat und Beratung.

Was bringe ich zum ersten Termin mit?

Wenn vorhanden: Depotauszüge, Liste von Beteiligungen und Immobilien, kurze Notiz zu Zielen und Horizont. Pflicht ist das nicht — das Gespräch klärt auch ohne Unterlagen, ob ein Mandat passt.

Wie frage ich nach Kosten?

Bitten Sie um die Gesamtbelastung pro Jahr: Verwaltungsvergütung plus Produktkosten. So lassen sich Mandate mit unterschiedlicher Asset Allocation fair vergleichen.

Der nächste Schritt

Köln — 09:00–18:00

Erst das Gespräch, dann der Vorschlag.

Wenn Sie ein Mandat prüfen möchten, beginnen Sie mit einem Gespräch. Im Termin werden Ziele, Horizont und Rahmen geklärt — ein Strategievorschlag entsteht erst danach.

Sie erreichen das Kölner Büro unter +49 (0)221 92012-500 oder per E-Mail an [email protected]. Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr.

Anfahrt & Kontakt

Kölner Büro in der Breite Straße

Albrech & Cie. Vermögensverwaltung AG betreut private und institutionelle Mandate vom Standort Köln aus. Das Erstgespräch findet in der Breite Straße statt — ruhig, ohne Vorbereitungspflicht, mit Blick auf Ziele und Rahmen.

Messingtürgriff in matter Steintür im Morgenlicht

Anfahrt: Breite Straße 161–167 in der Kölner Innenstadt, nahe Neumarkt.